
Schweizer Musik zu Robert Walser
Sonntag, 20. Januar 2013, 17.00 Uhr, Theater am Gleis Winterthur
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| Daniel Fueter *1949 |
Tanzfragmente zu Erzählungen von Robert Walser (2013) für Sprecher, Violoncello und Klavier |
| Rico Gubler *1972 |
Streif(f)lichter einer Morgenstunde (1996/97) über einen Text von Robert Walser für Violine solo |
| Dominique Girod *1975 |
Fünf Lieder nach Gedichten von Robert Walser (2003) für Sopran und Klavier |
| Christoph Neidhöfer *1967 |
4 Lieder nach Robert Walser (1995) für Mezzosopran und Violoncello |
| Edu Haubensak *1954 |
Sechs Walserminiaturen (1996) für Sopran und Violine |
| Andreas Nick *1953 |
Die ersehnte Insel (2001) für Gesang und Klavier |
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MusikerInnen: Leila Pfister, Mezzosopran; Emanuel Rütsche, Violoncello; Rafael Rütti, Klavier; Egidius Streiff, Violine. Jannek Petri, Sprecher
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Warum nicht ruhig sein?
Warum sie nur so eilen,
statt weidlich zu verweilen.
Wie kann man derart springen
und eifrig überbringen,
anstatt mit seinen Sachen
zu warten und zu lachen,
ein Liedelein zu singen.
Wie kann man nur so hurtig sein
mit willigen und frommen,
voreiligen Geschenkelein,
statt ausser Atem nicht zu kommen.
Sich Einfluss zu erschwingen,
nur schwierig will gelingen,
auch oft mit Fleissentfachen
man nicht kann Eindruck machen.
Robert Walser
